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CreatING: Makerspace im ingenieurwissenschaftlichen Studium

23. November 2017 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen und Autoren: Dr. Tobias Haertel, Silke Frye, Benedikt Schwuow, Claudius Terkowsky

PDF-Download: https://uhh.de/idft6

In Zeiten sich rasant wandelnder Arbeitsbedingungen und technischer Innovationen im Kontext der Industrie 4.0 nimmt die Makerspace-Bewegung eine wichtige Funktion ein: Sie trägt dazu bei, auf breiter Basis Menschen mit der Entwicklung und Gestaltung von Technik vertraut zu machen. Längst hat daher der Einzug von Makerspaces in Bildungseinrichtungen begonnen. Eine besondere Rolle kommt dabei der Ingenieurausbildung in den Hochschulen zu. Hier sind Makerspaces Orte, an denen Studierende ein Selbstverständnis als Entwicklerin oder Entwickler von Technik gewinnen und überfachliche Qualifikationen (insbesondere Kreativität und unternehmerisches Denken) entlang der Bearbeitung fachlicher Aufgaben erwerben können. In der Ingenieurdidaktik der Fakultät Maschinenbau an der TU Dortmund wurde daher ein Makerspace eingerichtet, der einen besonderen Fokus auf die gezielte Förderung von Kreativität legt.

 

OER in der Praxis – Das OER-Hörnchen

01. November 2017 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Open Educational Resources sind offene Lehr- und Lernmaterialien, die den Schul- und Hochschulalltag vielfältiger und einfacher gestalten können. Viele Lehrende und Schülerinnen und Schüler sowie Studierende kennen zwar die Thematik, in Deutschland ist es jedoch manchmal ein Weg durch ein Labyrinth zu dem passenden Stoff mit den geeigneten Lizenzen.

Dies sollen Suchmaschinentools im deutschsprachigen Raum vereinfachen – eines davon ist das neue OER-Hörnchen, programmiert von Matthias Andrasch von OER-Lab.  Die Suchmaschine durchsucht OER-Angebote im DACH-Bereich gezielt: segu, serlo, memucho, Medien in die Schule, zum.de, wikiversität, edudigitalLE, rpi, offene Naturführer, kindOERgarten, techSamOER, IDerBlog, ChiLe und oe1macht.schule sind bereits integriert. Auch andere, nicht vollständig lizenzfreie Inhaltsangebote stehen dem Tool zur Verfügung.

Ähnlich wie bei anderen Suchmaschinen gibt man den Bereich oder Begriff, zu dem man offene Lehr- und Lernmaterialien sucht, in das Suchfeld ein und kann aus den vorhandenen Angeboten und Lizenzfiltern wählen. So kann ganz individuell und auf die Bedürfnisse der Nutzenden angepasst nach OER im Netz gesucht werden. Die Ergebnisse werden nach der Suche aufgelistet angezeigt.

Wieso das funktioniert? Creative Commons können über das Creative-Commons-Lizensierungstool im Quelltext einer Webseite für Maschinen lesbar gemacht werden. So kann die Suchmaschine, falls die Umsetzung von den Projekten richtig durchgeführt wurde, problemlos den Content nach Materialien durchsuchen, die den gewünschten Lizenzfiltern entsprechen.

Ein weiteres tolles Feature des OER-Hörnchens: Jeder kann seine Verbesserungsvorschläge einbringen und selbst mitarbeiten! Über Github können alle mit einem Account auf das Projekt zugreifen und Änderungen an Layout oder Funktion vornehmen. Somit ist die Suchmaschine für Suchende und Code-begeisterte gleichermaßen interessant: Ein tolles Beispiel für die Vereinfachung und Verbesserung der Nutzung von Open Educational Resources.

Bild: paws von Kai Schreiber (Flickr) CC BY-SA 2.0

NEXD17 und Synergie04 – Neues im November!

18. Oktober 2017 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Foto: blum design und kommunikation

Wie müssen sich Studium und Lehre heute verändern, um der Welt von morgen gerecht zu werden?

Am 23. und 24. November, in etwas mehr als einem Monat, finden im Rahmen der Campus Innovation 2017 im Weißen Saal des Curio-Hauses die November Expert Days statt.

Die Veranstaltung bietet Expertinnen und Experten und Interessierten eine Plattform für Austausch, Erkenntnis und Weiterbildung im Bereich Digitalisierung von Lehren und Lernen. Neben spannenden und innovativen Vorträgen von Expertinnen und Experten wird es ein interaktives Podium sowie eine Podiumsdiskussion geben, in der Sachkennende miteinander in den Dialog über das Thema “Liberal Arts unter den Bedingungen der Digitalisierung der Hochschule” treten.

Die Vorträge reichen vom Thema Openness über Online-Assessment bis hin zum Studium Generale. In den zweiten Veranstaltungstag leitet eine Keynote von Google’s Chief Innovation Evangelist & Co-Founder of The Garage sowie Adjunct Professor at Stanford University Dr. Frederik G. Pferdt zu „Zukunft jetzt – kreatives Denken für Innovationen von morgen“ ein.

Neben dem Programm gibt es in den Pausen und nach den Vorträgen ausreichend Zeit zum Austausch miteinander über eigene Erfahrungen und das Gehörte. Die NEXD richtet sich an alle vom Qualitätspakt Lehre geförderten Projekte an deutschen Hochschulen sowie Mitarbeitende und Studierende der Universität Hamburg.

Die Teilnahme ist für alle Mitarbeitenden der QPL-Projekte sowie der Universität Hamburg kostenfrei, die Plätze sind jedoch begrenzt!

Terminlich und thematisch passend zu den November Expert Days erscheint am 23.11. auch die vierte Ausgabe unseres Fachmagazins Synergie zu den Themenschwerpunkten Makerspaces und Innovationsräume für die Lehre sowie Open Educational Resources erscheinen. Diese wird auf der Veranstaltung auch ausliegen und verteilt werden.

Die Anmeldung erfolgt über wenige Klicks hier.

Das komplette Programm inklusive der vollständigen Vortragstitel und Namen der Teilnehmenden gibt es hier.

 

Agilität und (Medien-)Dikaktik – eine Frage der Haltung?

16. Oktober 2017 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Podcast zum Artikel von Prof. Dr. Kerstin Mayrberger
Der Beitrag als PDF zum Download: https://uhh.de/gbimc
Der Beitrag auf dem Blog: https://synergie.blogs.uni-hamburg.de/ausgabe-03-beitrag-mayrberger/

Vielfältige Chancen mit Präsenzlehre plus – diversitätsgerechtes Lehren und Lernen an der FOM Hochschule

15. Juni 2016 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen: Anne Steinert, Anja Seng

Diversität und diversitätsgerechtes Lehren und Lernen sind Themen, denen die meisten Hochschulen seit einigen Jahren zunehmend Aufmerksamkeit widmen. Vielfach wird hierbei Diversität im Kontext von Heterogenität verwendet. Im Gegensatz zu Heterogenität benötigt Diversität jedoch keinen Gegenbegriff. Die innewohnende Komplementarität des Heterogenitätsbegriffs (Homogenität – Heterogenität) führt regelmäßig zu einer Beschreibung von Abweichungen von einem Kriterium, was wiederum die Bildung von Stereotypen und damit letztlich Diskriminierung unterstützt … (mehr als PDF-Beitrag unter https://uhh.de/zu3kv).