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Kritische Bestandsaufnahme: Bildungsverständnis und Digitalisierung

26. Oktober 2018 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Podcast zum Artikel von Heidrun Allert
Der Beitrag als PDF zum Download: https://uhh.de/nzpfc
Der Beitrag auf dem Blog: https://uhh.de/695sj

E-Estonia: An interview with Mailis Reps, Minister of Education and Research of the Republic of Estonia, on democracy, transparency and digitalization

25. Oktober 2018 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Podcast zum Artikel von Mailis Reps
Der Beitrag als PDF zum Download: https://uhh.de/c0x6r
Der Beitrag auf dem Blog: https://uhh.de/6vkuc

Shaping the Digital Turn

21. September 2018 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Andreas Schleicher

PDF-Download: https://uhh.de/9vat6

The backdrop to 21st-century education is our endangered environment. Growing populations, resource depletion and climate change compel all of us to think about sustainability and the needs of future generations. At the same time, the interaction between technology and globalisation has created new challenges and new opportunities. Digitalisation is connecting people, universities, countries and continents in ways that vastly increase our individual and collective potential. But the same forces have also made the world volatile, complex and uncertain.

 

 

 

Lehrerinnen-und Lehrerbildung für die digitale Zukunft

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen und Autoren: Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs et al.

PDF-Download: https://uhh.de/wqrtm

„Worüber sprach man bei der Konferenz, Marshall?”, fragte ich. “Ach, über die Automation”, war die Antwort. “Weißt du”, sagte er dann, “es war gerade so, als ob die Pferdekutscher um 1905 eine Versammlung einberufen hätten, um über die gesellschaftlichen Folgen des Automobils zu diskutieren. Ein Professor hält eine sehr gelehrte Vorlesung über die Umschulung von Pferden. Ein anderer legt statistische Unterlagen vor, um nachzuweisen, dass durch das Automobil die Nachfrage nach Pferden und ihren Wert stark steigen werden; man werde ja soviel mehr als bisher brauchen, um Automobile aus dem Graben zu ziehen.” So ähnlich sehen viele Diskussionen zur Frage der Auswirkung „der” Digitalisierung auf unterschiedliche Lebensbereiche aus: Wir denken meist in traditionellen Bahnen und versuchen, die Herausforderungen mit Mitteln zu lösen, die wir bis dahin kennen. Alle Bereiche der Gesellschaft sind mittlerweile mit der Herausforderung digitaler Medien konfrontiert, digitale Medien durchdringen die Gesellschaft und verändern so Kommunikation und Kultur (Krotz, 2007). Auch im Erziehungs- und Bildungssystem der Gesellschaft sind Veränderungen durch Digitalisierung offensichtlich: Schülerinnen und Schüler haben Zugang zu vielfältigen digitalen Medien, Kommunikation findet medienvermittelt über WhatsApp oder Instagram statt und auch in der Schule kommen immer mehr digitale Medien zum Einsatz: Waren früher Computer und Laptops noch in eigens dafür eingerichteten Computerräumen aufgebaut, wandern heute digitale Geräte in den Schul- und Hosentaschen in Form von Tablets und Smartphones in Klassenzimmer oder Klassenräume. Diese wiederum werden direkt mit Interactive Whiteboards ausgestattet. Schule wurde so von der Digitalisierung „überrumpelt”, weil sie die „Zeichen der Zeit” viel zu spät erkannt hat. Erst langsam, aber mit voller Wucht wird die Notwendigkeit deutlich, dem Thema ‘Digitalisierung’ einen Stellenwert einzuräumen, so dass Lehrerinnen und Lehrer viel stärker in der Pflicht sind, digitale Medien angemessen in Schule und Unterricht zu integrieren. Damit ist allerdings mehr gemeint als die Einrichtung von Tabletklassen; das Thema muss viel größer gedacht werden – bis hin zur gesamten Architektur von Räumen – für analoges und digitales Lernen in seiner Verbindung. Damit dies geleistet werden kann, ist es aber ebenso notwendig, digitale Medien bereits angemessen in die Lehrerinnen- und Lehrerbildung zu integrieren und Lehramtsstudierende von Beginn ihrer Ausbildung an (d.h. mit Studienbeginn) auf diese Aufgabe vorzubereiten. Doch wie müsste die Lehrerinnen- und Lehrerbildung eigentlich gestaltet sein, damit eine solche ‘Zukunftsaufgabe’ wie Bildung in der digitalen Welt angemessen geleistet werden kann?

Die AHEAD Trendanalyse zur digitalen Hochschulbildung in Deutschland 2030

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Dominic Orr

PDF-Download: https://uhh.de/fem8r

Die Bundesregierung hat die Studie „AHEAD“ (Kurzform für „A Higher Education – Digital“) einem internationalen Konsortium in Auftrag gegeben, um die Zukunft der Hochschulbildung zu betrachten und mögliche Szenarien für 2030 zu formulieren. Die AHEAD-Studie versucht Antworten auf die folgenden Fragen geben: Was wird von wem gelernt, mit welchen Lernarrangements und in welcher Art von organisatorischem Umfeld? In den ersten Debatten über die Veränderung der Hochschulbildung wurde scheinbar übersehen, dass die Digitalisierung keine rein technologische Innovation ist, die den Wandel bestimmt, sondern bloß eine neue Technologie, die in soziale Innovationsprozesse eingebettet werden muss. Dabei ist genau dies so wichtig. Die AHEAD-Studie wird diese Erkenntnis bei der Identifikation von tragfähigen Ideen zur Gestaltung der Hochschulbildung für die Zukunft berücksichtigen. In diesem kurzen Artikel werden einige Eckpfeiler dieser Entwicklung dargelegt.

Neu erschienen: Synergie Ausgabe #05 zum Thema Demokratie und Synergie Praxis OER-Know-How 2018

24. Mai 2018 Redaktion Synergie Keine Kommentare

        

Am 24. Mai 2018 ist die fünfte Ausgabe von Synergie. Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre zum Themenschwerpunkt “Demokratie, Transparenz und Digitalisierung” veröffentlicht worden. Vielfältige Beiträge aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Kultur zeigen, welche Rolle Digitalisierung und Digitalität in unserer Gesellschaft spielen und welche Herausforderungen sich daraus für heutige und künftige Bildungsprozesse ergeben (können). In unserem Leitartikel wird Digitalität in ihren verschiedenen Ausprägungen jenseits der Technologie beleuchtet. Der zweite Themenschwerpunkt der druckfrischen Ausgabe greift erneut das Thema “Open Educational Resources” auf und spannt hier einen weiten Bogen – von Fragen der Awareness bis hin zu ersten Ansätzen einer OER-Forschung.

Download Synergie  Ausgabe #05:

PDF: https://uhh.de/y8xe2

ePUB: https://uhh.de/oet5l

Die neue Publikation wird durch ein neues Beilegerheft aus der Reihe Synergie Praxis ergänzt. “OER-Know-How 2018” bietet in einem crossmedialen Format ganz praktische Hilfestellungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie Hochschullehrende für die Erstellung und Verwendung von OER.

Download Synergie Praxis OER-Know-How 2018

PDF: https://uhh.de/qljnz

ePUB: https://uhh.de/w7mcz

Unter https://uhh.de/tivfn können sich Interessierte an der ersten Lesendenbefragung zum Fachmagazin Synergie beteiligen. Weitere Informationen sind auf der Rückseite der neuen Ausgabe zu finden.

 

Herausforderungen der Digitalität jenseits der Technologie

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Prof. Dr. Felix Stalder

PDF-Download: https://uhh.de/kjeog

 

Der Leitartikel der Ausgabe aus dem Themenfeld Demokratie fasst die Herausforderungen zusammen, die die Digitalisierung an die Gesellschaft und vor allem auch an die Hochschulen stellen – abgesehen von Ausstattung und Technologie.

Im Zuge der Digitalisierung – der Ausweitung des Einsatzes digitaler Technologien – ist eine neue Infrastruktur der Wahrnehmung, der Kommunikation und der Koordination entstanden. Weil dies grundlegende Dimensionen fast aller individuellen und kollektiven Tätigkeiten sind, lösen die neuen Strukturbedingungen des Handelns – die Digitalität – weitreichende Veränderungen aus. Alte Muster des Denkens und Handelns kommen in die Krise, neue Muster entstehen. Sei es in Bezug darauf, wie jeder Einzelne sich selbst und die Welt erlebt, wie die Demokratie weiterentwickelt werden kann, oder wie sich das Verhältnis zu Natur gestalten lässt. Das ist sowohl eine Chance, weil es die Möglichkeit enthält, überkommene und den gegenwärtigen Herausforderungen nicht mehr gerecht werdende Muster und Verfahren zu verbessern, als auch eine Gefahr, weil dieser notwendige Wandel tiefe Momente der Desorientierung enthält, was Gegenreaktionen auslöst, die umso heftiger werden, je mehr diese strukturellen Veränderungen eingebettet sind in politische Bestrebungen, solidarische Elemente in der Gesellschaft aufzulösen. Davon direkt betroffen sind auch die Methoden und Verfahren, wie wir gesichertes Wissen über die Welt generieren und wie dieses in die Gesellschaft gelangt – eine der zentralen Aufgaben der Universitäten.

 

E-Estonia: An interview with Mailis Reps

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragInterview: Astrid Froese (Übersetzung Fragen: Britta Handke-Gkouveris)

Interview mit: Mailis Reps, Minister of Education and Research of the Republic of Estonia

PDF-Download: https://uhh.de/c0x6r

An interview with Mailis Reps on democracy, transparency and digitalization

The Ministry of Education and Research is responsible for the planning of education, research, youth, archives and language-related national policies. To this purpose the ministry manages the pre-primary, basic, general upper secondary, vocational secondary, higher, hobby and adult fields of education and organises research and development activities, youth work, and special-education youth work. Mailis Reps, member of the Estonian Centre Party, is the Minister of Education and Research of the Republic of Estonia since 23rd November 2016. Previously, she held the same position 2002 – 2003 and 2005 – 2007. She was a member of parliament 2003 – 2015. She has Master’s degrees in Law (from Central European University) and European Public Relations (from Maastricht University). Currently she is studying to obtain a PhD in European Law in Uppsala University.

 

 

Zukunftsfähigkeit Studierender für die digitale Transformation stärken!

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen: Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Prof. Dr. Ingrid Schirmer

PDF-Download: https://uhh.de/hu085

Der Beitrag nimmt die Teilhabe unter den Bedingungen der Digitalisierung in den Blick und greift dabei die vielfach artikulierte Forderung zur akademischen digitalen Bildung für Studierende
aller Fachbereiche auf. Unter dem Stichwort „Digital Liberal Arts“ wird ein Vorschlag unterbreitet, wie interdisziplinäre und disziplininhärente Lernangebote in heutigen Studienangeboten etabliert werden und zugleich einen Beitrag zur Digitalen Transformation und Teilhabe Studierender leisten können.

Politische Medienkompetenz als Zielvorstellung digitalisierter Hochschullehre

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Dr. Alexander Martin

PDF-Download: https://uhh.de/blhj1

Ausgehend von den Prämissen der Freiheit und Gleichheit aller Menschen, die demokratische Herrschaftsformen und demokratische gesellschaftliche Gruppen charakterisieren, zeichnen sich wehrhafte Demokratien durch die Möglichkeit und Notwendigkeit zur Verantwortungsübernahme, Mitbestimmung und Partizipation sowie die Bereitschaft zur Verteidigung demokratischer Werte aus. Die Hochschulgesetze aller Bundesländer sowie das Hochschulrahmengesetz sehen in Deutschland vor, dass das Studium dazu beiträgt, Studierende zur mündigen Teilhabe und Mitwirkung in einem demokratischen Rechtsstaat zu befähigen. Dazu kann Digitalisierung in der Lehre einen Beitrag leisten. Verstanden als gesellschaftlicher Transformationsprozess, in dem digitale Medien und Daten nahezu alle Lebensbereiche durchdringen und mitbestimmen, umfasst Digitalisierung in der universitären Lehre beispielsweise den Einsatz digitaler und interaktiver Lehr- und Lernmethoden in Ergänzung oder anstelle herkömmlicher Seminar- und Vorlesungsveranstaltungen, neue und erweiterte Formen der Zusammenarbeit sowie personalisierte, ortsunabhängige und kollaborative Lernprozesse.

 

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