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Neu erschienen: Synergie Ausgabe #05 zum Thema Demokratie und Synergie Praxis OER-Know-How 2018

24. Mai 2018 Redaktion Synergie Keine Kommentare

        

Am 24. Mai 2018 ist die fünfte Ausgabe von Synergie. Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre zum Themenschwerpunkt “Demokratie, Transparenz und Digitalisierung” veröffentlicht worden. Vielfältige Beiträge aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Kultur zeigen, welche Rolle Digitalisierung und Digitalität in unserer Gesellschaft spielen und welche Herausforderungen sich daraus für heutige und künftige Bildungsprozesse ergeben (können). In unserem Leitartikel wird Digitalität in ihren verschiedenen Ausprägungen jenseits der Technologie beleuchtet. Der zweite Themenschwerpunkt der druckfrischen Ausgabe greift erneut das Thema “Open Educational Resources” auf und spannt hier einen weiten Bogen – von Fragen der Awareness bis hin zu ersten Ansätzen einer OER-Forschung.

Download Synergie  Ausgabe #05:

PDF: https://uhh.de/y8xe2

ePUB: https://uhh.de/oet5l

Die neue Publikation wird durch ein neues Beilegerheft aus der Reihe Synergie Praxis ergänzt. “OER-Know-How 2018” bietet in einem crossmedialen Format ganz praktische Hilfestellungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie Hochschullehrende für die Erstellung und Verwendung von OER.

Download Synergie Praxis OER-Know-How 2018

PDF: https://uhh.de/qljnz

ePUB: https://uhh.de/w7mcz

Unter https://uhh.de/tivfn können sich Interessierte an der ersten Lesendenbefragung zum Fachmagazin Synergie beteiligen. Weitere Informationen sind auf der Rückseite der neuen Ausgabe zu finden.

 

Herausforderungen der Digitalität jenseits der Technologie

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Prof. Dr. Felix Stalder

PDF-Download: https://uhh.de/kjeog

 

Der Leitartikel der Ausgabe aus dem Themenfeld Demokratie fasst die Herausforderungen zusammen, die die Digitalisierung an die Gesellschaft und vor allem auch an die Hochschulen stellen – abgesehen von Ausstattung und Technologie.

Im Zuge der Digitalisierung – der Ausweitung des Einsatzes digitaler Technologien – ist eine neue Infrastruktur der Wahrnehmung, der Kommunikation und der Koordination entstanden. Weil dies grundlegende Dimensionen fast aller individuellen und kollektiven Tätigkeiten sind, lösen die neuen Strukturbedingungen des Handelns – die Digitalität – weitreichende Veränderungen aus. Alte Muster des Denkens und Handelns kommen in die Krise, neue Muster entstehen. Sei es in Bezug darauf, wie jeder Einzelne sich selbst und die Welt erlebt, wie die Demokratie weiterentwickelt werden kann, oder wie sich das Verhältnis zu Natur gestalten lässt. Das ist sowohl eine Chance, weil es die Möglichkeit enthält, überkommene und den gegenwärtigen Herausforderungen nicht mehr gerecht werdende Muster und Verfahren zu verbessern, als auch eine Gefahr, weil dieser notwendige Wandel tiefe Momente der Desorientierung enthält, was Gegenreaktionen auslöst, die umso heftiger werden, je mehr diese strukturellen Veränderungen eingebettet sind in politische Bestrebungen, solidarische Elemente in der Gesellschaft aufzulösen. Davon direkt betroffen sind auch die Methoden und Verfahren, wie wir gesichertes Wissen über die Welt generieren und wie dieses in die Gesellschaft gelangt – eine der zentralen Aufgaben der Universitäten.

 

E-Estonia: An interview with Mailis Reps

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragInterview: Astrid Froese (Übersetzung Fragen: Britta Handke-Gkouveris)

Interview mit: Mailis Reps, Minister of Education and Research of the Republic of Estonia

PDF-Download: https://uhh.de/c0x6r

An interview with Mailis Reps on democracy, transparency and digitalization

The Ministry of Education and Research is responsible for the planning of education, research, youth, archives and language-related national policies. To this purpose the ministry manages the pre-primary, basic, general upper secondary, vocational secondary, higher, hobby and adult fields of education and organises research and development activities, youth work, and special-education youth work. Mailis Reps, member of the Estonian Centre Party, is the Minister of Education and Research of the Republic of Estonia since 23rd November 2016. Previously, she held the same position 2002 – 2003 and 2005 – 2007. She was a member of parliament 2003 – 2015. She has Master’s degrees in Law (from Central European University) and European Public Relations (from Maastricht University). Currently she is studying to obtain a PhD in European Law in Uppsala University.

 

 

Zukunftsfähigkeit Studierender für die digitale Transformation stärken!

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen: Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Prof. Dr. Ingrid Schirmer

PDF-Download: https://uhh.de/hu085

Der Beitrag nimmt die Teilhabe unter den Bedingungen der Digitalisierung in den Blick und greift dabei die vielfach artikulierte Forderung zur akademischen digitalen Bildung für Studierende
aller Fachbereiche auf. Unter dem Stichwort „Digital Liberal Arts“ wird ein Vorschlag unterbreitet, wie interdisziplinäre und disziplininhärente Lernangebote in heutigen Studienangeboten etabliert werden und zugleich einen Beitrag zur Digitalen Transformation und Teilhabe Studierender leisten können.

Politische Medienkompetenz als Zielvorstellung digitalisierter Hochschullehre

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Dr. Alexander Martin

PDF-Download: https://uhh.de/blhj1

Ausgehend von den Prämissen der Freiheit und Gleichheit aller Menschen, die demokratische Herrschaftsformen und demokratische gesellschaftliche Gruppen charakterisieren, zeichnen sich wehrhafte Demokratien durch die Möglichkeit und Notwendigkeit zur Verantwortungsübernahme, Mitbestimmung und Partizipation sowie die Bereitschaft zur Verteidigung demokratischer Werte aus. Die Hochschulgesetze aller Bundesländer sowie das Hochschulrahmengesetz sehen in Deutschland vor, dass das Studium dazu beiträgt, Studierende zur mündigen Teilhabe und Mitwirkung in einem demokratischen Rechtsstaat zu befähigen. Dazu kann Digitalisierung in der Lehre einen Beitrag leisten. Verstanden als gesellschaftlicher Transformationsprozess, in dem digitale Medien und Daten nahezu alle Lebensbereiche durchdringen und mitbestimmen, umfasst Digitalisierung in der universitären Lehre beispielsweise den Einsatz digitaler und interaktiver Lehr- und Lernmethoden in Ergänzung oder anstelle herkömmlicher Seminar- und Vorlesungsveranstaltungen, neue und erweiterte Formen der Zusammenarbeit sowie personalisierte, ortsunabhängige und kollaborative Lernprozesse.

 

Demokratielabore – Mit digitalen Tools die Gesellschaft von morgen gestalten

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Illustration zum BeitragAutorin und Autoren: Sebastian Seitz, Lea Pfau, Leonard Wolf

PDF-Download: https://uhh.de/zgtc1

Die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. hat es sich durch das Projekt “Demokratielabore” zur Aufgabe gemacht, dass Kinder und Jugendliche sich wieder aktiv mit dem politischen Geschehen auseinandersetzen. Durch Partizipation und Umgang mit digitalen Tools in Workshops soll das Interesse an Demokratie geweckt werden. Eine wissenschaftliche Begleitanalyse konnte bestätigen, dass sich die Formate der Demokratielabore für diese Zwecke gut eignen. Näheres zum Konzept liefert der Beitrag.

Von Fake Journals zu Fake News: Ausweg Open Peer Review?

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutoren: Prof. Dr. Leonhard Dobusch, Dr. Maximilian Heimstädt

PDF-Download: https://uhh.de/cgrlj

Wenn Chancen der Digitalisierung für den Wissenschaftsbetrieb und die Kommunikation von Wissenschaft diskutiert werden, fallen regelmäßig Schlagworte wie Open Educational Resources (OER) oder Open Access (OA). Immer wieder wird in diesen Debatten auch die wachsende Zahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen im Allgemeinen und Zeitschriften im Speziellen thematisiert. Oftmals liegt der Fokus dabei auf den Vorteilen dieser Entwicklung: Durch die Digitalisierung sinken technologische und finanzielle Hürden für wissenschaftliches Publizieren. Wissenschaft kann dadurch schneller, inklusiver und pluraler werden.

Weniger oft werden die Risiken dieser Entwicklung thematisiert: Die wachsende Akzeptanz spezifischer Formen von Open Access hat zum Aufstieg von Author-Pays-Geschäftsmodellen geführt, die auf „Article Processing Charges“ (APC) beruhen. Der steigende Publikationsdruck im Wissenschaftssystem in Kombination mit APC setzt Anreize für die Gründung von Zeitschriften, die nur vermeintlich oder sehr oberflächlich ein Begutachtungsverfahren (Peer Review) durchführen, um gebührenpflichtig und möglichst profitmaximierend Manuskripte zu veröffentlichen. Diese Manuskripte sind im besten Fall mangelhaft und im schlechtesten Fall absichtlich tendenziös und irreführend.

Problematiken und Lösungsansätze besprechen die Autoren in ihrem Artikel.

Normative Professionalisierung freier Journalistinnen und Journalisten – ein mögliches Handlungsfeld für Hochschulen

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Illustration zum BeitragAutor: Armin Himmelrath

PDF-Download: https://uhh.de/xfrp9

 

Der Beitrag zeigt, wie die Hochschulen dieses Bedürfnis aufgreifen und mit berufsethisch fokussierten, digital gestützten Bildungsangeboten hier einerseits ihrem Auftrag zur berufsbegleitenden Weiterbildung nachkommen und andererseits einen entscheidenden Baustein für eine normative Professionalisierung von Medienschaffenden anbieten können. In der Realisierung trägt ein solches Angebot zur Stärkung demokratischer Qualifikationen von freien Journalistinnen und Journalisten bei – die ja zu einem großen Teil aus dem akademischen Umfeld rekrutiert werden.

Auf dem Weg zu inklusiver, chancengerechter und hochwertiger Bildung. Open Educational Resources aus UNESCO-Perspektive

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Illustration zum BeitragAutorin: Julia Peter

PDF-Download: https://uhh.de/swkqm

Der Artikel beschreibt das Engagement der UNESCO im Bereich Open Educational Resources. Im Zentrum steht der Zweite UNESCO-Weltkongress zu OER 2017 und dessen Abschlusserklärung. Zudem wird das Thema OER in den Kontext der Bildungsagenda 2030 (Sustainable Development Goal 4) gestellt und erläutert, wie OER zu einer inklusiven, chancengerechten und hochwertigen Bildung beitragen können.

OER-Marketing: Kundenorientierung statt Flyer und Fähnchen

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutoren: Jun.-Prof. Dr. Thomas Borchert, Marios Karapanos, Prof. André Schneider

PDF-Download: https://uhh.de/r2amj

Obwohl Open Educational Resources (OER) in der Bildung hinsichtlich Hochwertigkeit, Inklusion und Chancengleichheit eine Schlüsselrolle spielen, lässt eine unfassende Verankerung im Bildungssystem auf sich warten. Der Artikel behandelt die Problematik der Finanzierung einer Bewerbung von kostenlosen, frei verfügbaren Bildungsmaterialien. Diese wird dringend benötigt, um OER auch in Deutschland der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Der Beitrag liefert Impulse in Bezug auf Marketingtheorien, die auf Open Educational Resources nicht umfassend genug angewendet werden und leitet daraus Erklärungsansätze für den bislang geringen Diffusionsgrad offener Bildungsressourcen ab.

 

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