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Von Fake Journals zu Fake News: Ausweg Open Peer Review?

24. Mai 2018 Redaktion Synergie 1 Kommentar

Illustration zum BeitragAutoren: Prof. Dr. Leonhard Dobusch, Dr. Maximilian Heimstädt

PDF-Download: https://uhh.de/cgrlj

Wenn Chancen der Digitalisierung für den Wissenschaftsbetrieb und die Kommunikation von Wissenschaft diskutiert werden, fallen regelmäßig Schlagworte wie Open Educational Resources (OER) oder Open Access (OA). Immer wieder wird in diesen Debatten auch die wachsende Zahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen im Allgemeinen und Zeitschriften im Speziellen thematisiert. Oftmals liegt der Fokus dabei auf den Vorteilen dieser Entwicklung: Durch die Digitalisierung sinken technologische und finanzielle Hürden für wissenschaftliches Publizieren. Wissenschaft kann dadurch schneller, inklusiver und pluraler werden.

Weniger oft werden die Risiken dieser Entwicklung thematisiert: Die wachsende Akzeptanz spezifischer Formen von Open Access hat zum Aufstieg von Author-Pays-Geschäftsmodellen geführt, die auf „Article Processing Charges“ (APC) beruhen. Der steigende Publikationsdruck im Wissenschaftssystem in Kombination mit APC setzt Anreize für die Gründung von Zeitschriften, die nur vermeintlich oder sehr oberflächlich ein Begutachtungsverfahren (Peer Review) durchführen, um gebührenpflichtig und möglichst profitmaximierend Manuskripte zu veröffentlichen. Diese Manuskripte sind im besten Fall mangelhaft und im schlechtesten Fall absichtlich tendenziös und irreführend.

Problematiken und Lösungsansätze besprechen die Autoren in ihrem Artikel.

Wie umgehen mit Fake News? Digitale Kompetenzen für eine zukunftstaugliche Bildung in künftigen Lehr- und Lernprozessen

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorin und Autoren: Julia Egbers, Armin Himmelrath, Niklas Reinken

PDF-Download: https://uhh.de/l8czo

Die starke Frequentierung sozialer Medien und deren Nutzung zur Verbreitung von Hate Speech und Fake News als Instrument zur Meinungsmanipulation ist ein sehr gegenwärtiges Thema. Der Beitrag diskutiert, ob sich hierdurch eine politische Gefahr ergibt und inwiefern die Förderung digitaler Kompetenzen und eine Sensibilisierung im Hochschulkontext eine zukunftstaugliche Bildung in künftigen Lehr- und Lernprozessen etablieren können. Die Argumentation wird durch die Ergebnisse einer durch die Autorin und die Autoren durchgeführten Studie gestützt.