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Gute OER zugänglich machen: ELIXIER – ein Projekt der Bildungsserver

23. November 2017 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutoren: Ingo Blees, Luca Mollenhauer, Hermann Schwarz

PDF-Download: https://uhh.de/g1bf9

Das Angebot (Stand Oktober 2017) umfasst an die 55 000 auf Qualität geprüfte Bildungsmedien, von denen rund ein Sechstel eine Creative-Commons-Lizenz haben. Die über ein gemeinsames Suchinterface recherchierbaren Inhalte reichen von Texten (Arbeitsblätter, Unterrichtseinheiten) über Bilder, Audio- und Videomaterialien bis hin zu Selbstlernmaterialien (Webquests, Schulsoftware). Hierzu gehören u. a. auch Materialien von Lehrer-Online, LEIFI physik oder der Siemens-Stiftung. Prinzipiell können weitere Contentanbieterinnen und -anbieter an Elixier teilnehmen, wenn entsprechende Metadaten vorhanden und die technischen Voraussetzungen für das Einlesen der Daten gegeben sind.

 

„Was haben wir denn da?“ Open Educational Resources im Web auffindbar machen

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutoren: Adrian Pohl, Martin Mandausch, Prof. Dr. Peter A. Henning

PDF-Download: https://uhh.de/mzc5g

Das öffentliche Anbieten freier Lehr- und Lernmaterialien sowie die OER-Bewegung sind – genau wie die anderen „Openness“-Initiativen Open Source, Open Access (OA) etc. – als Folge der zunehmenden Computerisierung und der elektronischen Vernetzung weiter Teile der Gesellschaft entstanden. Die historisch früheste Entwicklung von „Open Source“ bestand in den Anfangszeiten der frühen 1980er-Jahre darin, per Diskette (!) selbst erstellte Programme für die damaligen Kleincomputer unterschiedlicher Typen zu tauschen. Diese Arbeitsweise wurde schnell durch Telefonnetzwerke und später das Internet abgelöst. Im Laufe der Jahre haben sich durch Open-Source-Software Regeln, Lizenztypen und Arbeitsweisen entwickelt, die heute für ganze Industriezweige bestimmend sind.

 

ZOERR – Zentrales OER -Repositorium der Hochschulen des Landes Baden- Württemberg

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Peter Rempis

PDF-Download: https://uhh.de/gvzos

 

An der Universitätsbibliothek Tübingen läuft seit Anfang des Jahres 2017 ein vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) 1 gefördertes Projekt zum Aufbau eines zentralen Repositoriums für Open Educational Resources (OER). Das ZOERR wird allen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg sowie deren Partnern dauerhaft zur Verfügung stehen. Es bietet einen zentralen Ort für Publikation, Austausch und abgestimmte Bearbeitung von OER. Das ZOERR hilft dem Mangel ab, dass im (süd-)deutschen Raum an Hochschulen keine öffentlichen Lernobjekt-Repositorien (LOR) zur Verfügung stehen. Auf der Plattform werden auf OER spezialisierte Funktionen wie Versions- und Änderungsverwaltung von Objekten mit Eigenschaften bekannter institutioneller Repositorien kombiniert. Das ZOERR wird die OER seines Bestandes über akademische Suchmaschinen wie Google Scholar, Bing Academic oder BASE 2 verfügbar machen. Auch über allgemeine Suchmaschinen wie Google oder Bing sind die Angebote recherchierbar. Nachhaltig relevante OER werden über bibliothekarische Erschließung in Katalogsystemen von Bibliotheken auffindbar gemacht. Die Sichtbarkeit dieser Inhalte wird mit derjenigen konventioneller Publikationen vergleichbar. Im Repositorium wird die Qualität der Lehre an den Hochschulen des Landes durch die freie, technisch niederschwellige, öffentliche Bereitstellung von OER sichtbar werden. Der Pilotbetrieb des OER-Repositoriums wird zum November 2017 aufgenommen.

openLab. Nexus der Entwicklung in Richtung Openness

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Tobias Steiner

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Der Beitrag thematisiert die Genese des im Sommer 2017 an der Universität gestarteten openLabs, das sich als virtueller Nexus zum breiten Themenfeld der Openness in zahlreichen Facetten und mit Ziel der mittelfristigen Etablierung einer Practice of Open Science (POS) versteht und die Ansätze bestehender Projekte zielgruppenübergreifend vernetzt.

Das OER -Projekt JOINTLY: OER -förderliche IT -Infrastrukturen gemeinsam entwickeln

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen und Autoren: PD Dr. Markus Deimann, Annett Zobel

PDF-Download: https://uhh.de/l4s0c

JOINTLY ist ein Querschnittsprojekt innerhalb der Förderlinie “Maßnahmen zur Sensibilisierung und Qualifizierung von Multiplikatoren”. Es unterstützt OER-Multiplikatoren und fördert Kooperationen im Bereich technischer Infrastruktur. Für kommende Generationen von OER-Multiplikatoren wird einerseits ein OER-Contentbuffet mit Konzepten und Materialien für OER-Qualifizierungen entstehen. Andererseits ist das Contentbuffet ein open-source Mashup OER-förderlicher Softwarewerkzeuge, die in Workshops kooperierender IT-ExpertInnen angepasst und im Kreise der Multiplikatoren erprobt werden. Es ist ein bislang einmaliger Versuch in öffentlichen Förderprogrammen, ein Projekt mit der Meta-Aufgabe der Kooperation und des Dialogs untereinander zu betreuen. Darum ging es in der ersten Phase der Projektlaufzeit darum, dieses Mandat “von oben” mit der Legitimation “von unten” zu verknüpfen.

Qualität von OER – auf dem Weg zu einem deutschen Modell

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen und Autoren: Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter

PDF-Download: https://uhh.de/yxnks

 

Das Vorhandensein von Qualitätsstandards wie auch Verfahren zu deren Sicherung tragen zur Akzeptanz eines Bildungsangebots aufseiten der Lernenden wie auch Lehrenden bei. Insbesondere wenn es wie bei der Erstellung von Open Educational Resources (OER) idealerweise darum gehen soll, dass Bildungsmaterialien zur weiteren Verwendung, Weiterbearbeitung und Verbreitung auffordern sollen, kann man davon ausgehen, dass eine entsprechende Praxis an Hochschulen – eine Open Educational Practice (OEP) – sich nur in der Breite entwickeln wird, wenn in die Qualität dieser Materialien Vertrauen besteht. Die Frage von Qualität in der Lehre oder allgemeiner Lehrqualität ist eine, die sich besonders auf die Lernmaterialien bezieht, aber auch die Qualität der Lernumgebungen sowie deren Prozesse in den Blick nimmt. Mit der zunehmenden Digitalisierung des Bildungsbereichs stellt sich entsprechend die Frage nach der fachlichen, technischen wie
auch mediendidaktischen Qualität von digitalen Bildungsmedien (Mayrberger 2013). Besonders dort, wo in der Lehre Neues erprobt und implementiert werden soll, müssen sich Vorhaben – so innovativ sie auch sein mögen – ab einem gewissen Punkt berechtigt Fragen nach der Qualität der Lernmaterialien oder allgemeiner ihrer Bildungsangebote stellen lassen.

Open Educational Resources in der Bildungsarbeit mit Geflüchteten – ein Angebotsüberblick

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen: Prof. Dr. Anke Grotlüschen, Dr. Jana Wienberg, Helen Silja Heinrichs

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Im Jahr 2015 erreichten viele Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung Europa, um hier Sicher-heit zu finden. Auch in Deutschland wurde die Integration von Geflüchteten eine gesellschaftliche Auf-gabe, der sich viele Haupt- und vor allem auch Ehrenamtliche annahmen (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, 2017, S. 6). Im Bildungsbereich stellen sich dadurch verschiedene Herausforderungen, die von der Erkennung und Planung von Bildungsbedarfen bis zur Qualifizierung der Lehrenden reichen. Dabei stellt Bildung einen elementaren Bereich der Integration von Geflüchteten dar (ebd., S. 5). Diese Entwicklungen zeigen die Bedeutung von Materialien und didaktischen Anleitungen, die sowohl ehren-amtliche als auch hauptamtlich Lehrende oder Geflüchtete selber in der Bildungsarbeit nutzen können. Der vorliegende Artikel stellt unterschiedliche Beispiele solcher Open Educational Resources (OERs) vor und diskutiert die
praktische Einbindung dieser.

Offene Bildungskultur in der Schweiz – Perspektiven und Herausforderungen

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen: Ricarda T.F. Reimer, Nadja Böller

PDF-Download: https://uhh.de/6jnmw

 

In der Schweizerischen Bildungslandschaft wird das Themenfeld OER über verschiedene praxisorientierte Initiativen und Plattformen ersichtlich. Die Special Interest
Group OER bringt Akteure im OER-Bereich zusammen und befördert die Diskussionen auf der Hochschulebene. Die internationalen Aktivitäten sind Ansporn die bildungspolitische Debatte in der Schweiz zu intensivieren, um nachhaltige Entwicklungen unter Berücksichtigung der verschiedenen Perspektiven auf OER zu verankern. Im Artikel wird dargestellt, was bereits konkret umgesetzt wird und wo es noch Lücken gibt, um der Idee der freien Bildungsmedien gerecht zu werden.

Unterwegs Virtually Connecting – unterwegs mit einer Community

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Christian Friedrich

PDF-Download: https://uhh.de/npv2b

 

Virtually Connecting ist eine internationale Community von Menschen, die sich für die Öffnung von Konferenzen einsetzen. In Virtually Connecting sessions haben Interessierte die Möglichkeit, sich in Videokonferenzen live mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Konferenz auszutauschen. Diese sessions sind als Livestream im Netz verfügbar und werden bei YouTube archiviert. Christian Friedrich beschreibt in seinem Beitrag für die Rubrik “unterwegs” den Ablauf einer Virtually Connecting session und zeigt die Vorteile für die verschiedenen Beteiligten auf. Er kommt zu dem Schluss, dass Virtually Connecting auf verschiedenen Ebenen wirkt und ein wichtiger Beitrag zur Inklusion, Teilhabe und Öffnung von Konferenzen ist.

OER in der Praxis – Das OER-Hörnchen

01. November 2017 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Open Educational Resources sind offene Lehr- und Lernmaterialien, die den Schul- und Hochschulalltag vielfältiger und einfacher gestalten können. Viele Lehrende und Schülerinnen und Schüler sowie Studierende kennen zwar die Thematik, in Deutschland ist es jedoch manchmal ein Weg durch ein Labyrinth zu dem passenden Stoff mit den geeigneten Lizenzen.

Dies sollen Suchmaschinentools im deutschsprachigen Raum vereinfachen – eines davon ist das neue OER-Hörnchen, programmiert von Matthias Andrasch von OER-Lab.  Die Suchmaschine durchsucht OER-Angebote im DACH-Bereich gezielt: segu, serlo, memucho, Medien in die Schule, zum.de, wikiversität, edudigitalLE, rpi, offene Naturführer, kindOERgarten, techSamOER, IDerBlog, ChiLe und oe1macht.schule sind bereits integriert. Auch andere, nicht vollständig lizenzfreie Inhaltsangebote stehen dem Tool zur Verfügung.

Ähnlich wie bei anderen Suchmaschinen gibt man den Bereich oder Begriff, zu dem man offene Lehr- und Lernmaterialien sucht, in das Suchfeld ein und kann aus den vorhandenen Angeboten und Lizenzfiltern wählen. So kann ganz individuell und auf die Bedürfnisse der Nutzenden angepasst nach OER im Netz gesucht werden. Die Ergebnisse werden nach der Suche aufgelistet angezeigt.

Wieso das funktioniert? Creative Commons können über das Creative-Commons-Lizensierungstool im Quelltext einer Webseite für Maschinen lesbar gemacht werden. So kann die Suchmaschine, falls die Umsetzung von den Projekten richtig durchgeführt wurde, problemlos den Content nach Materialien durchsuchen, die den gewünschten Lizenzfiltern entsprechen.

Ein weiteres tolles Feature des OER-Hörnchens: Jeder kann seine Verbesserungsvorschläge einbringen und selbst mitarbeiten! Über Github können alle mit einem Account auf das Projekt zugreifen und Änderungen an Layout oder Funktion vornehmen. Somit ist die Suchmaschine für Suchende und Code-begeisterte gleichermaßen interessant: Ein tolles Beispiel für die Vereinfachung und Verbesserung der Nutzung von Open Educational Resources.

Bild: paws von Kai Schreiber (Flickr) CC BY-SA 2.0

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