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TinkerBib – Making in Bibliotheken

23. November 2017 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen: Hanna Ramić , Vera Marie Rodewald

PDF-Download: https://uhh.de/thvsq

 

Neben der Vermittlung von Informationskompetenz gewinnt die Förderung von Medienkompetenz im Kontext andauernder Digitalisierungsprozesse zunehmend an Bedeutung. Auch die Bücherhallen Hamburg sehen darin eine wichtige Aufgabe für ihre bibliothekspädagogische Arbeit. Folglich stehen sie als öffentliche Bibliothek vor der Frage: Wie sollten handlungsorientierte und vor allem medien-praktische Angebote für die Besucherinnen und Besucher konzipiert sein, um die Bibliothek als offe-nen Lernraum zum gemeinsamen, reflektierten und kreativen Gestalten mit Medien zu nutzen? Im Auftrag der Bücherhallen Hamburg beschäftigten sich 13 Studierende des Studiengangs Biblio-theks- und Informationsmanagement der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in einem Projektseminar im Wintersemester 2016/17 daher mit den Möglichkeiten des Making in öf-fentlichen Bibliotheken. Ob Programmieren, 3D-Druck, Trickfilmerstellung mit Tablets, Löten von LEDs oder das Arbeiten mit dem Makey-Makey-Kit: beim Tinkering oder Making geht es um die Fra-ge, wie die Welt rund um Digitales und Technik kreativ gestaltet, neu erfunden oder gar verbessert werden kann. Das Ziel sollte sein, relevante Zielgruppen zu identifizieren und passende, medienprak-tische Angebote zu konzipieren, die bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung, dem Maker Day, erstmalig durchgeführt und anschließend als Open Educational Resources (OER) standortübergrei-fend allen medienpädagogisch interessierten Bibliothekarinnen und Bibliothekaren zur Verfügung stehen.

Film-making Teams – Aktivierung des kreativen Potentials Studierender der Psychologie durch die gemeinschaftliche Produktion von Erklärvideos als Open Educational Resources

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen und Autoren: Sebastian Becker, Prof. Dr. Margarete Boos, Natasha Reed

PDF-Download: https://uhh.de/q3stf

 

Im Seminar im Masterstudiengang Psychologie ging es um die audiovisuelle Gestaltung von kurzen (ca. 5-10 Min langen) Lehrmodulen in Teamarbeit. Zum einen wurden auf diese Weise offene Bildungsmaterialien (OER) für den Einsatz in der Lehre durch Studierende (die Film-making Teams) entwickelt, und zum anderen waren diese Erklärfilme Teil des Seminar-internen Kongresses der Ergebnispräsentationen der Film-making Teams. In diesem Sinne wurden sie auch als Prüfungsform benutzt. Die Nutzung von Erklärvideos bei Youtube wird immer populärer. Mittlerweile werden sie in den Schulen eingesetzt, oder Schülerinnen und Schüler greifen selbst auf sie bei ihren Prüfungsvorbereitungen zurück. Bekannter Vertreter ist der Kanal TheSimpleClub mit Sparten u. a. für Mathematik, Biologie und Chemie. In dem Konzept wurden wir inspiriert durch die Initiative TeachYourPeers (TYP) an der TU Braunschweig (Videoportal: http://digisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de:8080/docportal/editor_form_search-typ_videos.xml).

Edulabs – Innovationsräume für Bildung in der digitalen Welt

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutorinnen und Autoren: Dr. Christine Kolbe, Dr. Markus Neuschäfer

PDF-Download: https://uhh.de/ert52

Im Diskurs um die Digitalisierung wird in letzter Zeit vermehrt vom postdigitalen Zeitalter gesprochen. Gemeint ist lebensweltlicher Kontext, in dem die Ordnungsmuster des Digitalen nicht mehr ohne Weiteres erfahrbar sind. Dies gilt zumal für die nachwachsende Generation. Digitale Lebenswelten sind selbstverständlicher, zumeist unreflektierter Handlungsraum; zugleich nicht ohne Spannungsfelder für das Zusammenleben und die Unversehrtheit des Einzelnen. Um Menschen jeden Alters mit Kompetenzen zu befähigen, die dem Mündigkeitserfordernis in einer digitalen
Welt Rechnung tragen, bedarf es vielfältiger kreativer Bezugspunkte, die den Lernenden in seiner lebensweltlichen Praxis abholen und von innen heraus motivieren. Dazu gehört es, den Lernprozess um digital gestützte Settings zu verlagern: einerseits um Onlineformate als Informationsquelle und Möglichkeitsraum zu nutzen, andererseits um die Handlungsoptionen im Digitalen
in didaktischer Feinarbeit zu erweitern.

 

Metadaten und OER : Geschichte einer Beziehung

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Tobias Steiner

PDF-Download: https://uhh.de/q4pxr

Metadaten stellen für offene Bildungsmaterialien einen essenziellen Bestandteil dar, erfahren bei der Produktion von OER aber leider immer noch nicht genügend Beachtung. Der vorliegende Beitrag hat sich daher zum Ziel gesetzt, eine historisch-diachrone Perspektive auf die Entwicklung von Metadaten im Allgemeinen und insbesondere auf den OER-Kontext zur thematischen Rahmung und Kontextualisierung beizutragen. Darauffolgend werden aktuelle Hauptstandards vorgestellt sowie zukünftige Herausforderungen und Potentiale von OER-Metadaten im größeren Kontext der Openness herausgearbeitet.

 

Blickwinkel Metadaten – Erfahrungen und Erwartungen für Forschungsanwendungen

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Illustration zum BeitragAutor: Dr. Stefan Thiemann

PDF-Download: https://uhh.de/ k805p

 

Einige Artikel in dieser Ausgabe beschäftigen sich mit Metadaten aus der Sicht der Bibliothek oder der Standardisierung. Die in Bibliotheken schon lange geübte Praxis, Bücher und Dokumente durch beschreibende Daten auffindbar zu machen, wurde in das digitale Zeitalter überführt und hat aktuell noch seine Berechtigung. Allerdings bieten moderne Suchtechnologien und künstliche Intelligenz andere Möglichkeiten und die durch Suchmaschinen wie Google scheinbar perfektionierte Suche hat unser Anspruchsverhalten verändert.

„How we bec[o]me metadata“ – Beschreiben, Finden, Weitergeben und Verändern von Open Educational Resources

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Illustration zum BeitragAutor: Thomas Hapke

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Metadaten sind im Rahmen von Open Educational Resources (OER) noch so etwas wie eine offene Herausforderung. Der Titel dieses Beitrages, übrigens inspiriert durch eine Kunst-Ausstellung in London (Smith 2010), deutet dies an. Noch 2015 hieß es in einem OER-Whitepaper, dass „große Teile der heute verfügbaren OER nur unzureichend mit Metadaten ausgezeichnet sind, die eine Grundvoraussetzung für das Suchen und Finden von OER darstellen“. Gefragt wurde hier nach einem einheitlichen, in der Praxis etablierten Standard, der „genügend Felder enthalten [sollte], um aussagekräftig zu sein, aber ansonsten so schlank sein [sollte], dass potentielle Metadatenredakteure [eher die Autoren selbst! T. H .] nicht abgeschreckt werden“ (Deimann, Neumann & Muuß-Merholz 2015, S. 49).

 

Gute OER zugänglich machen: ELIXIER – ein Projekt der Bildungsserver

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Illustration zum BeitragAutoren: Ingo Blees, Luca Mollenhauer, Hermann Schwarz

PDF-Download: https://uhh.de/g1bf9

Das Angebot (Stand Oktober 2017) umfasst an die 55 000 auf Qualität geprüfte Bildungsmedien, von denen rund ein Sechstel eine Creative-Commons-Lizenz haben. Die über ein gemeinsames Suchinterface recherchierbaren Inhalte reichen von Texten (Arbeitsblätter, Unterrichtseinheiten) über Bilder, Audio- und Videomaterialien bis hin zu Selbstlernmaterialien (Webquests, Schulsoftware). Hierzu gehören u. a. auch Materialien von Lehrer-Online, LEIFI physik oder der Siemens-Stiftung. Prinzipiell können weitere Contentanbieterinnen und -anbieter an Elixier teilnehmen, wenn entsprechende Metadaten vorhanden und die technischen Voraussetzungen für das Einlesen der Daten gegeben sind.

 

„Was haben wir denn da?“ Open Educational Resources im Web auffindbar machen

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutoren: Adrian Pohl, Martin Mandausch, Prof. Dr. Peter A. Henning

PDF-Download: https://uhh.de/mzc5g

Das öffentliche Anbieten freier Lehr- und Lernmaterialien sowie die OER-Bewegung sind – genau wie die anderen „Openness“-Initiativen Open Source, Open Access (OA) etc. – als Folge der zunehmenden Computerisierung und der elektronischen Vernetzung weiter Teile der Gesellschaft entstanden. Die historisch früheste Entwicklung von „Open Source“ bestand in den Anfangszeiten der frühen 1980er-Jahre darin, per Diskette (!) selbst erstellte Programme für die damaligen Kleincomputer unterschiedlicher Typen zu tauschen. Diese Arbeitsweise wurde schnell durch Telefonnetzwerke und später das Internet abgelöst. Im Laufe der Jahre haben sich durch Open-Source-Software Regeln, Lizenztypen und Arbeitsweisen entwickelt, die heute für ganze Industriezweige bestimmend sind.

 

ZOERR – Zentrales OER -Repositorium der Hochschulen des Landes Baden- Württemberg

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Peter Rempis

PDF-Download: https://uhh.de/gvzos

 

An der Universitätsbibliothek Tübingen läuft seit Anfang des Jahres 2017 ein vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) 1 gefördertes Projekt zum Aufbau eines zentralen Repositoriums für Open Educational Resources (OER). Das ZOERR wird allen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg sowie deren Partnern dauerhaft zur Verfügung stehen. Es bietet einen zentralen Ort für Publikation, Austausch und abgestimmte Bearbeitung von OER. Das ZOERR hilft dem Mangel ab, dass im (süd-)deutschen Raum an Hochschulen keine öffentlichen Lernobjekt-Repositorien (LOR) zur Verfügung stehen. Auf der Plattform werden auf OER spezialisierte Funktionen wie Versions- und Änderungsverwaltung von Objekten mit Eigenschaften bekannter institutioneller Repositorien kombiniert. Das ZOERR wird die OER seines Bestandes über akademische Suchmaschinen wie Google Scholar, Bing Academic oder BASE 2 verfügbar machen. Auch über allgemeine Suchmaschinen wie Google oder Bing sind die Angebote recherchierbar. Nachhaltig relevante OER werden über bibliothekarische Erschließung in Katalogsystemen von Bibliotheken auffindbar gemacht. Die Sichtbarkeit dieser Inhalte wird mit derjenigen konventioneller Publikationen vergleichbar. Im Repositorium wird die Qualität der Lehre an den Hochschulen des Landes durch die freie, technisch niederschwellige, öffentliche Bereitstellung von OER sichtbar werden. Der Pilotbetrieb des OER-Repositoriums wird zum November 2017 aufgenommen.

openLab. Nexus der Entwicklung in Richtung Openness

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Tobias Steiner

PDF-Download: https://uhh.de/3gey1

Der Beitrag thematisiert die Genese des im Sommer 2017 an der Universität gestarteten openLabs, das sich als virtueller Nexus zum breiten Themenfeld der Openness in zahlreichen Facetten und mit Ziel der mittelfristigen Etablierung einer Practice of Open Science (POS) versteht und die Ansätze bestehender Projekte zielgruppenübergreifend vernetzt.

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