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OER-Forschung – Warum es sie bisher nicht gab und wie sich das ändern kann

24. Mai 2018 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Prof. Dr. Markus Deimann

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Im Beitrag wird dargestellt, warum Open Educational Resources (OER) als großes Ganzes zwar keine Unbekannte mehr sind, eine umfassende Forschung zu OER, ihren Bestandteilen und ihrem Konzept bisher aber ausgeblieben sind. Hintergründe werden erläutert und wichtige Fragen gestellt, die zwar noch nicht beantwortet werden können, jedoch aber Ansätze gefunden werden, wie eine OER-Forschung etabliert und durchgeführt werden kann.

ZuhOERen – Das BMBF-Projekt You(r) Study: Studieren zwischen Eigensinn und Unbestimmtheit

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum Beitrag Autorinnen und Autor: Yannic Steffens, Inga Lotta Schmitt, Prof. Dr. Sandra Aßmann

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Denkt man Open Educational Resources nicht von den Produkten, sondern von den dahinterstehenden Prinzipien (z. B. Teilen und Remixen) ausgehend, erhalten die Praktiken, die zur Entstehung und Nutzung von offenen Bildungsressourcen führen, einen zentralen Stellenwert. Studierende werden im Rahmen ihrer akademischen Ausbildung automatisch mit solchen Praktiken konfrontiert, aber auch von ihnen irritiert (z. B. durch die Diskussion um urheberrechtlich geschütztes Material auf Lernplattformen). Gleichzeitig sind sie im Rahmen ihrer akademischen Sozialisation dazu aufgefordert, eigene Praktiken zu entwickeln, zu erproben, zu etablieren oder wieder zu verwerfen. In einem vom BMBF geförderten Projekt mit dem Titel „You(r) Study“ untersuchen wir das individuelle und eigensinnige Medienhandeln von Studierenden – dazu gehört auch der Umgang mit offenen Bildungsressourcen. Im Beitrag geben wir einen Einblick in das Projekt und in erste Ergebnisse eines Reviews zu Mediennutzungsstudien.

Blickwinkel: Open Educational Resources – Wege zu einer nachhaltigen Etablierung?!

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Dr. Bodo Rödel

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Das Thema Open Educational Resources (OER) ist in Deutschland seit einiger Zeit stärker im Fokus. In Zukunft wird es meiner Meinung nach darauf ankommen, vier zentrale Probleme zu diskutieren und praktikable Wege zu ihrer Lösung anzubieten, wenn das Thema OER nachhaltig auf der Agenda bleiben soll: 1. Wie werden OER finanziert? 2. Wie erfolgt eine Qualitätssicherung bei den Materialien? 3. Wie können OER auffindbar gemacht werden? 4. Was motiviert Autorinnen und Autoren, OER zu produzieren? Meine Vermutung ist, dass zur Beantwortung der Fragen und Lösung dieser Probleme ein Blick auf die Debatte um Open Access – also den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen – lohnenswert sein könnte.

OER-Marketing: Kundenorientierung statt Flyer und Fähnchen

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutoren: Jun.-Prof. Dr. Thomas Borchert, Marios Karapanos, Prof. André Schneider

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Obwohl Open Educational Resources (OER) in der Bildung hinsichtlich Hochwertigkeit, Inklusion und Chancengleichheit eine Schlüsselrolle spielen, lässt eine unfassende Verankerung im Bildungssystem auf sich warten. Der Artikel behandelt die Problematik der Finanzierung einer Bewerbung von kostenlosen, frei verfügbaren Bildungsmaterialien. Diese wird dringend benötigt, um OER auch in Deutschland der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Der Beitrag liefert Impulse in Bezug auf Marketingtheorien, die auf Open Educational Resources nicht umfassend genug angewendet werden und leitet daraus Erklärungsansätze für den bislang geringen Diffusionsgrad offener Bildungsressourcen ab.

 

Digitale Unterrichtsbausteine. Content für Bildung in der digitalen Welt

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutoren: Martin Brause, Thomas Spahn

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Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat in ihrer Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ den Bildungsauftrag um die Kompetenzen erweitert, die sich Heranwachsende in ihrer Schulzeit aneignen müssen, um auch im digitalen Wandel aktiv, verantwortlich und reflektiert an der Gesellschaft teilhaben zu können (Kultusministerkonferenz 2016). Dies gilt bereits für diejenigen Kinder, die im nächsten Schuljahr in einer Grundschule oder einer weiterführenden Schule eingeschult werden. Daher sind neben mittel- und langfristiger Planung auch kurzfristige Maßnahmen notwendig, mit denen schnelle Veränderungen hin zu einem digitalen Lehren und Lernen erreicht werden können. Insbesondere bedarf es der Unterstützung und Qualifizierung der Lehrkräfte als Umsetzende dieses Wandels. Die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) hat in ihrer Digitalisierungsstrategie drei solcher prioritär umzusetzender Vorhaben identifiziert. Neben einer WLAN-Infrastruktur an den Schulen und verstärkter Fortbildung werden digitale Unterrichtsbausteine entwickelt. Dieses Projekt setzt die BSB gemeinsam mit dem langjährigen Partner, der Joachim Herz Stiftung, um, die ihre Expertise in den Feldern Lehrerfortbildung und Unterrichtsmaterialien einbringt. Die digitalen Bildungsmedien sollen im Rahmen eines online frei zugänglichen „digital learning lab“ der Projektpartner Technische Universität Hamburg und Freie und Hansestadt Hamburg veröffentlicht werden.

Jenseits von Selbstreferenzialität – Awareness for Openness @ UHH

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum Beitrag Autorin und Autor: Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Dr. Stefan Thiemann

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Openness bzw. Offenheit in Forschung und Lehre ist derzeit ein zukunftsweisendes und breit diskutiertes Themenfeld in der Wissenschaft und in akademischen Institutionen – es steht für einen Kulturwandel, der traditionelle und eher auf exklusive Nutzung ausgelegte Publikationsstrategien verändern, wenn nicht sogar strukturell komplett erneuern wird. Unter den Vorzeichen der Openness werden wissenschaftliche Ergebnisse, Inhalte und Daten insbesondere unter Nutzung des Internets frei lizensiert, auffindbar und nutzbar gemacht. Das Thema Openness wird bildungspolitisch von außen wie auch aus den Institutionen selbst heraus betrieben – mal mehr, mal weniger forciert. Die Annäherungen finden dabei aus unterschiedlichen Perspektiven statt, einerseits aus Sicht offener Bildungspraktiken entlang gelebter Kollaboration u. a. anhand eines Remix und Re-Use von OER und andererseits aus Sicht eines akademischen Wissenschaftsverständnisses mitFokus auf Open-Science-Forschungspraktiken, die Open Access, Open Data und Open Source in unterschiedlicher Schnittmenge zusammendenken. Doch welchen Einstieg man auch wählt, das eine ist ohne das andere Thema nicht sinnvoll zu bearbeiten: Openness als Leitgedanke durchzieht alle Bereiche der Wissenschaft. Die aktuelle Herausforderung besteht darin, von Beginn an in der Breite für diese Bewegung zu werben, zu sensibilisieren und zu befähigen sowie eine vertrauenswürdige und transparente Infrastruktur bereitzustellen – anstatt das Thema anhand von Unteraspekten Einzelnen zu überlassen, ohne die Mehrheit mitzunehmen. Openness verlangt einen langfristigen Kulturwandel und kann sich nur durchsetzen, wenn eine kritische Masse relativ zügig erreicht wird – dafür braucht es Bereitschaft, sich mit Interessierten stetig in den produktiven Dialog zu begeben. Awareness für Openness wird somit
als wesentlicher Motor für diese Bewegung betrachtet. Entsprechend fokussiert dieser Beitrag darauf, zu beschreiben, was unter Openness zu verstehen ist und wie Open Science und Open Education hier einzuordnen sind. Es wird das Potenzial von Awareness als verbindender Ansatzpunkt für unterschiedliche Openness-Zugänge am Beispiel von Innovationsprojekten an der Universität Hamburg erläutert und die Idee eines „openLab“ als virtuelle Hülle für spezifische und gemeinsame Awareness-Maßnahmen im virtuellen wie physischen Raum oder allgemeiner im Kontext der akademischen Realität erörtert.

Unterwegs

Redaktion Synergie Keine Kommentare

Illustration zum BeitragAutor: Prof. Dr. Thomas Köhler

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Программa для обучения в докторантуре: европейские и среднеазиатские перспективы в области ТПО – Programm für die Doktorandinnenund Doktorandenausbildung: europäische und zentralasiatische Perspektiven auf die TVET

Synergie bittet in jeder Ausgabe eine Person, von ihren Eindrücken „unterwegs“ zu berichten. Wie stellt sich Digitalisierung mit Bezug zum Lernen an verschiedenen Orten, in anderen Ländern dar? Welche Unterschiede fallen auf, welche Gemeinsamkeiten begegnen ihr? Wie erlebt sie die Begegnung und bewertet die Eindrücke? Dabei stehen bewusst der subjektive Blick eines und einer jeden im Zentrum sowie die Frage, inwiefern Austausch und Reflexion vom „Unterwegs-Sein“ profitieren.

In dieser Ausgabe: Prof. Dr. Thomas Köhler ist Professor für Bildungstechnologie an der TU Dresden. Für Workshops hielt er sich eine Woche in Zentralasien auf. Auf dieser Reise konnte er nicht nur fachliches, sondern auch kulturelles Wissen erwerben und austauschen. Wie es sich mit dem Leben, Lehren und der Digitalisierung in Tadschikistan und Kirgisistan verhält, erzählt er von unterwegs.

Neuer Sonderband Synergie: Qualität von OER

17. Januar 2018 Redaktion Synergie Keine Kommentare

 

Nachdem sich der Begriff und der Umgang mit Open Educational Ressources (OER) auch im deutschsprachigen Raum immer weiter durchsetzt, ist es an der Zeit, die dringende Frage nach der Entwicklung und Sicherung der Qualität von offenen Lehr- und Lernmaterialien zu stellen.

In einer Studie zur Qualität von OER haben Prof. Dr. Kerstin Mayrberger und Dr. Olaf Zawacki-Richter eine internationale Bestandaufnahme von Instrumenten zur Qualitätssicherung von OER durchgeführt und basierend darauf Schritte hin zu einem deutschen Modell am Beispiel der Hamburg Open Online University (HOOU) unternommen.

Der Aspekt der Qualität spielt spielt eine immer wichtigere Rolle in der Thematik der OER, weil sie unter anderem als Kritikpunkt gegenüber anderen Bildungsmaterialien gewertet werden könnte. Eine Unterscheidung zwischen besserer und schlechterer OER ist also notwendig. Um einen Standard entwickeln zu können und den Weg zu einem Prozedere der Qualitätssicherung ebenen zu können, musste zuerst eine Bestandaufnahme erfolgen. Diese wurden dann auf das Beispiel der HOOU übertragen, deren Grundsatz die Openness ist und die in den akademischen Kontext passt, aus dem die ersten Grundüberlegungen zu dem Thema stammen. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Projekte und ihren Materialien sollen beleuchtet und die HOOU als Gesamtheit betrachtet werden, um nicht eine allgemeine Checkliste, sondern eine Orientierungshilfe für Erstellende und Nutzende von OER zu schaffen.

Die gesamte Publikation als PDF kann hier heruntergeladen werden.

Verlängerung des Calls für Synergie 05!

13. Dezember 2017 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Der Call for Papers für die nächste Ausgabe des Fachmagazins für Digitalisierung in der Lehre Synergie, wird velrängert.

Interessierte haben nun noch bis zum 05.01.2018 die Möglichkeit, ihre Beitragsangebote zu dem Thema “Demokratie, Transparenz und Digitalisierung” einzureichen.
Die Ausgabe erscheint am 24.05.2017.

10 Fragen zu “Demokratie, Transparenz und Digitalisierung”

  1. Welchen Zusammenhang sehen Sie in der Lehre zwischen Demokratie, Transparenz und Digitalisierung?
  2. Wie kann Digitalisierung in der Lehre Transparenz und Demokratie stärken, wie schwächen?
  3. Welche Partizipationsformen kann Digitalisierung ermöglichen und welche verhindern?
  4. Was sind Beispiele für Hochschulstrategien (für die Lehre), die auf Demokratie, Transparenz und Digitalisierung Bezug nehmen?
  5. Welche Auswirkungen haben Demokratie, Transparenz und Digitalisierung auf die Internationalisierung in der Lehre?
  6. Welche Bedeutung haben Demokratie, Transparenz und Digitalisierung für die Diversität in der Lehre?
  7. Inwiefern kann Digitalisierung zu mehr Transparenz und Demokratie beitragen?
  8. Wie sollte Lehre gestaltet werden, um auf die Auswirkungen von Digitalisierung und Transparenz auf Demokratien vorzubereiten?
  9. Welche empirischen und theoretischen Erkenntnisse rahmen Tendenzen der Stärkung von Demokratie, Transparenz und Digitalisierung in der Lehre?
  10. Welche (Lehr-)Projekte sollte man zum Jahr der Demokratiebewegung (2019) angehen?

Bei Interesse sind Sie herzlich eingeladen, uns Ihr Beitragsangebot zum Schwerpunktthema in Form eines Abstracts im Umfang von bis zu 2 500 Zeichen zu senden. Bitte nennen Sie darin auch Ihre Kontaktdaten sowie Angaben darüber, ob Sie einen Beitrag von zwei Druckseiten (max. 6 000 Zeichen inkl. Leerzeichen, 1 Abbildung) oder vier Druckseiten (max. 12 000 Zeichen inkl. Leerzeichen, 2 – 3 Abbildungen) verfassen möchten. Darüber hinaus können Sie auch Angebote für ‚freie Beiträge‘ aus dem Bereich Digitalisierung in der Lehre einreichen. Wir freuen uns über Ihr Beitragsangebot an redaktion.synergie@uni-hamburg.de. Über die Annahme Ihres Angebots erhalten Sie kurzfristig Rückmeldung.

Das OER-Festival 2017 in Berlin (…und im Internet)

06. Dezember 2017 Redaktion Synergie Keine Kommentare

Vom 27. bis 29.11.2017 fand in Berlin das zweite OER-Festival statt. Hinter dem Festival stehen das OERcamp, das OER-Fachforum, der OER-Award und der OER-Atlas. In vielen verschiedenen Vorträgen, Workshops und anderen Angeboten wurde über den bisherigen Stand von Open Educational Resources in Deutschland berichtet und über die Zukunft diskutiert. Auch Projektteilnehmer des durch den Qualitätspakt Lehre geförderten Universitätskolleg-Projekts SynLLOER nahmen an den Veranstaltungen teil. Auch das Synergie-Magazin und sein Praxis-Beileger waren mit dabei.

Im ausgebuchten OERcamp 2017 wurden in fast 50 Workshops und Sessions von Teilnehmern aus ganz Deutschland Perspektiven und Umgang mit OER in der Praxis ausgearbeitet.

Das ebenfalls ausgebuchte OER-Fachforum bot in der Veranstaltung Macherinnen und Machern die Möglichkeit, Entscheiderinnen und Entscheidern gegenüberzutreten und sich mit Ihnen über Möglichkeiten zu sprechen und Projekte auf einem Marktplatz vorzustellen. Auch Vorträge und Podiumsdiskussionen boten einem breit aufgestellten Publikum die Möglichkeit, wichtige Themen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Im OER-Award wurden die besten deutschsprachigen OER in neun Kategorien gekürt: Bildungsbereich Schule, Bildungsbereich Hochschule und Bildungsbereich Weiterbildung/ Erwachsenenbildung, Bildungsbereich The Great Wide Open, Sonder-Award „OER über OER“, Sonder-Award „Qualität für OER“, Sonder-Award „Geschäftsmodelle für OER“, Sonder-Award „Infrastruktur für OER“ und zwei Sonderpreise (Vergeben an K. Dautels ZUM-Seiten und Capetown Open Education Declaration). Die Preisträgerinnen und Preisträger in diesem Jahr waren in der Kategorie Schule das Klexikon: Wikipedia für Kinder, im Bereich Hochschule Fit4Uni: Fit für die Hochschullehre, im Bereich Weiterbildung/ Erwachsenenbildung wb-web: Das Portal für Lehrende und in der Erwachsenen- und Weiterbildung, Im Bereich Great Wide Open Turtlestitch.org: Coded Embroidery, und in den Sonder-Awards COER17: Online-Kurs zu Open Educational Resources, OER-edusprint: Die Community empfiehlt, tutory.de und tutory.de: Online-Editor für OER-Arbeitsblätter und –Dokumente.

Passend zum Festival erschien auch die zweite Auflage des OER-Atlasses, der online frei zur Verfügung steht. Er bietet eine Übersicht über Akteure und Projekte zu OER im deutschsprachigen Raum und wird immer wieder ergänzt. In ihm ist unter anderem auch die Hamburg Open Online University vertreten.

Eindrücke vom Festival sowie detaillierte Informationen zu allen Bereichen des Festivals gibt es auf der Website und auf Twitter unter dem Hashtag #OERde17.

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